Liebe Leser,
es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich eine junge Frau dazu bewegt hatte, ein Buch zu schreiben, das ein sehr berührendes Buch und ein sehr wichtiges Thema ist.
Die junge Frau hat Epilepsie - und ich werde ihre Stimme sein, wir treffen uns einmal in der Woche (wenn es ihr Gesundheitszustand zulässt) und sie erzählt mir aus ihrer Sicht, wie sie mit dieser Krankheit, die auch gerne als Gewitter im Gehirn bezeichnet wird, lebt und umgeht.
Sie hatte mit 10 Jahren ihren ersten Anfall und ist bis heute nicht geheilt - mit 30 Jahren ist sie eine Suchende - aber auch eine Findende.
Sie hat neben der klassischen Therapie, die sie über mehrere Jahre gemacht hat und unter den Nebenwirkungen sehr gelitten hat, sich von der Schulmedizin losgesagt - dadurch sogar Probleme mit ihrem damaligen Arbeitgeber bekommen.
Jetzt spricht sie offen über Dinge, die andere verschweigen - wie ist es als Betroffener, was ist mit dem Freundeskreis, mit Kollegen ?
Welche alternativen Heilmethoden hat sie getestet und was haben sie bei ihr bewirkt - und wie sieht sie ihre Zukunft.
Diesen Sommer wird sie 30 Jahre alt - sie hat den Wunsch, mit diesem Buch Menschen, die selbst an Epilepsie erkrankt sind und deren unmittelbarer Umgebung zu helfen - denn einen Erkrankten spricht man selten an. Man hat Angst, ihn zu verletzen, zu intim zu werden - dieses Buch wagt einen mutigen Schritt, einen Schritt ins Ungewisse - so wie das bei dieser Erkrankung immer zu sein scheint - man weiß nie, was am nächsten Tag - in der nächsten Stunde, in der nächsten Minute passieren wird ....
Mein Kontakt war zuerst beruflicher Natur - als Baubiologe hatte ich den Auftrag, ihre Wohnung zu untersuchen - dabei kamen wir ins Gespräch. Nach und nach entwickelte sich, dass wir uns öfter sahen - sie versteht sich auch mit meiner Frau sehr gut - die angehende Heilpraktikerin ist. Und so entstand eines Abends in ihrer Küche die Idee, diese wertvollen Erfahrungen und Erlebnisse nicht für sich zu behalten, sondern der Menschheit, vor allen Dingen Angehörigen zu helfen, die oft vor der Frage stehen - und jetzt was mache ich ? Soll ich mein Kind ruhigstellen mit starken Medikamenten - das führt dazu, dass keine Anfälle mehr kommen - aber es ist auch nicht mehr mein Kind. Oder soll ich gar nichts machen ? Naturheilpraktiker ? Akupunktur ? Aufgüsse ? Was hilft bei Epilepsie ?
Wie fühlt sich derjenige vor, während und nach einem Anfall - und was sollte das Umfeld tun ? Wie sollten sie sich verhalten und wie auf keinen Fall ?
Dabei wird dieses Buch kein medizinischer oder wissenschaftlicher Ratgeber, denn davon gibt es mehr als genug am Markt. Ärzte, die meinen, sie könnten beschreiben, was in einem an Epilepsie Erkrankten vor sich geht - in dem sie sich 8 Minuten Zeit nehmen (nach der Gesundheitsreform) und "gründlich zuhören".
Ich als Ghostwriter fand es sehr wichtig, ein Buch zu schreiben, das ganz aus der Sicht eines Menschen erzählt ist, der diese Krankheit hat, der sie erlebt und der jeden Tag mit der Epilepsie und all ihren Folgen leben muss.
Sind Sie nun neugierig geworden auf das neue Buch von Alexander Nastasi ?
Weitere Informationen auf der Autorenwebseite
Alexander Nastasi als Ghostwriter über das Thema Epilepsie

